3. Hamburger Taiwan Cup

Montag, 20. Juni 2011

Am Samstag ging es mit den 250m-Rennen los. Zunächst standen die Vorläufe an. Die dort gefahrenen Zeiten waren die Grundlage für die Einteilung in die Sport- oder Fun-Klasse. Unsere Zeit reichte für die Fun-Klasse und da gehören wir unserer Meinung auch hin. Mit diesem ersten Rennen waren wir alle nicht so ganz zufrieden. Das Problem war einmal wieder der Start. Aber über den Zwischenlauf und Hoffnungslauf haben wir dann das B-Finale erreicht. Letzter konnten wir immerhin nicht mehr werden. Das B-Finale haben wir dann gewonnen und damit den vierten Platz gemacht. Das hat keiner von uns für möglich gehalten. Die Stimmung war schon am kochen.

Dann am späten Nachmittag das 2000m-Verfolgungsrennen. Für einige von uns der größte Spaß, für andere einfach nur Horror. Wir starteten als Vorletzte und legten gleich ordentlich los. Da war Power drin. Relativ schnell haben wir das Team vor uns überholt. Das gab noch mal einen Schub in das Boot und das Adrenalin setzte ungeahnte Kräfte frei. An das nächste Team noch herangefahren, aber vor der nächsten Wende waren wir nicht weit genug an ihnen vorbei, so dass die anderen Vorfahrt hatten und vor uns die Kurve dicht machten. Unser Steuermann brüllte wir sollten das Tempo rausnehmen, aber, Adrenalin verstopft die Ohren und in uns brannte der absolute Siegeswille. Das Kommando hat nur das letzte Drittel im Boot gehört. Der Rest hat volle Power weiter gemacht und hinten wurde versucht das Boot zu bremsen. Der Erfolg war unsere erste Trophäe während eines Rennens. Vorne krachte es leicht, (na ja, unsere Trommlerin überlegte sich schon, zu welcher Seite sie das Boot am besten verlässt) der Drachenkopf verabschiedete sich und vorne gelang es jemanden tatsächlich im wilden Kurvengetümmel den Kopf noch aus dem Wasser zu fischen.

Mittlerweile stand das Boot fast. So ging das ja nun auch nicht. Adrenalin pur. Also, wieder Volldampf und auch noch die Kurvenverstopfer überholt, auch wenn die sich stark gewehrt haben. An das nächste Team konnten wir noch etwas heranfahren, zum Überholen hat es nicht mehr gereicht. Alle waren völlig fertig, aber super glücklich und stolz auf dieses Rennen. Ein Kommentar kurz nach dem Überqueren der Ziellinie: "Man, war das geil!" Mehr kann man dazu auch nicht sagen.

Die Platzierung war noch nicht ganz klar, da keiner wusste, was hinter bzw. weiter vor uns sich noch so während des Rennens getan hatte. Möglich war auch noch ein satter Zeitzuschlag oder Schlimmeres wegen des kleinen Remplers. Es galt also die Siegerehrung abzuwarten.

Die Teams der hinteren Plätze wurden aufgerufen, wir wurden nicht genannt. Der dritte Platz, der zweite Platz. Dann war nur noch der erste Platz übrig und den hatten wir gemacht. Da hat auch die 10 Sekunden Zeitstrafe nichts mehr dran geändert. Das hat keiner von uns Sauberdrachen für möglich gehalten. Partystimmung!

Dann am Sonntag die 500m-Rennen. Allgemeiner Tenor: Mal sehen was da noch geht. Im ersten Rennen den ersten Platz gemacht, d.h. direkt für das A-Finale qualifiziert. Der vierte Platz war also schon mal sicher. Gelangt hat es dann in einem harten Fight noch für den dritten Platz. Absoluter Wahnsinn.

Was gibt es noch zu sagen?

Der Steuermann war klasse.

Dickes Lob und Dank vom gesamten Team.

Unsere Trommlerin war super. Immer volle power.

Das Team war klasse. Da stimmte am Wochenende einfach alles.

In eigener Sache an F.: Habe ich doch gleich gesagt: Ohne rosa Gummilatschen geht gar nichts und die rosa Schweißbänder haben das ihrige beigetragen. Super Beitrag zum Erfolg.

Sauberdrachen rocken das Wasser!

Und hier noch ein Hinweis auf einen Zeitungsartikel der "Bergedorfer Zeitung" vom 28. Juni zum Taiwan Cup:

Bergedorfer Zeitung »